Schenkungen

Von Zeugnissen der Geschichte und ihren Geschichten

Jedes Museum braucht Menschen, die sich für seine Sache begeistern. Auch das MiQua ist auf Spenden und die Großherzigkeit von Sponsorinnen und Sponsoren angewiesen. Köln verfügt zwar schon über eine umfangreiche Sammlung von Zeugnissen jüdischer Geschichte und Kultur, doch zusätzliche interessante Ausstellungstücke sind hoch willkommen. Nicht zuletzt Gegenstände, die ein Stück Geschichte symbolisieren und dazu selbst eine Geschichte erzählen können. Denn das MiQua will von den Menschen erzählen.

Das Jungenfahrrad ist mit Zeitungspapier aus den 1930er Jahren eingewickelt. Gerade um den hinteren Reifen ist ein großer Teil des Papiers nach wie vor erhalten.
Sorgsam verpackt: Dieses Fahrrad hat ein jüdischer Junge wahrscheinlich 1936 seinem Freund zur Aufbewahrung gegeben. Er hat es niemals abgeholt. © Dierk Holthausen, Köln

Da ist zum Beispiel die Geschichte dieses Knabenfahrrads: Die Fördergesellschaft hat lange Zeit versucht, den ursprünglichen Besitzer des Fahrrads doch noch zu finden – bisher vergeblich. Dr. Christiane Twiehaus, Abteilungsleiterin für Jüdische Geschichte und Kultur im MiQua, hat zugesichert, dass die Bemühungen um die Erforschung der Provenienz dieses außergewöhnlichen Objektes wieder aufgenommen werden und dieses Fahrrad anhängig von deren Ergebnis Teil der zukünftigen Dauerausstellung sein wird.

Lesen Sie mehr darüber in diesem Artikel, erschienen in der Kölnischen Rundschau vom 10.02.2009.

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